Bandriss Handgelenk

Bandrisse im Handgelenk: Aspekte der Begutachtung

Bei Stürzen auf das Handgelenk kann es nicht nur zu Frakturen kommen, sondern es kann auch an Bändern des Handgelenkes zu Bandrisse kommen.

Bandrisse im Handgelenk können auch in Kombination mit einer Fraktur vorkommen! (Besonders häufig mit einem Speichen- und einem Kahnbeinbruch)

Im normalen Röntgenbild sind die Bänder des Handgelenkes nicht direkt (wie z.B. ein Knochen) dargestellt. Schäden am Bandsystem des Handgelenkes werden daher oft auf den Erstaufnahmen nach dem Unfall nicht erkannt. sondern erst später bei verbleibenden Beschwerden durch Kernspintomomgrafie (MRT) oder Handgelenksspiegelung (Arthroskopie erkannt.

Da Bandschäden im Handgelenk auch Folge degenerativer Prozesse sein können, ist zwischen Unfallversicherungsträgern und Betroffen oft strittig:

a) ist der festgestellte Bandschaden im Handgelenk überhaupt unfallbedingt?

b) ist der festgestellte Bandschaden durch den versicherten Unfall entstanden oder ursächlich auf einen schon länger zurück liegenen Unfall zurück zu führen?

Hier sollen nun die Möglichkeiten und Vorgehensweisen des ärztlichen Gutachters dargestellt werden, wie diese strittigen Fragen beantwortet werden können:

In entsprechende ärztlichen Gutachten liest man häufig schwer verständliche Fachbegriffe wie Scapho-lunäre Dissoziation, S-L-Bandruptunr, Watson-Test…..oder Abkürzung wie DISI oder PISI-Instabilität. Auch solche Fachbegriffe solle erläutert werden.

in Kürze:

  • Bandrisse am Handgelenk sind oft schwierig zu erkennen.
  • Die Spätfolgen von Bandrissen am Handgelenk können durchaus vergleichbar sein mit einem nicht verheilten Kahnbeinbruch oder gar einer Handgelenksversteifung
  • Strittig ist sehr oft die Ursache des Bandrisse

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